Zehn Tote bei Flugzeugunglück auf den Bahamas

Polizei
© Patrick Seeger/dpa

Unfälle

Nassau (dpa) - Bei einem Flugzeugabsturz am Nationalfeiertag der Bahamas sind auf dem Inselstaat im Atlantik zehn Menschen ums Leben gekommen. Ein eigentlicher Festtag sei zu einem «Tag der Trauer» geworden, sagte Ministerpräsident Philip Davis, nachdem die Polizei den Tod des Piloten und der mindestens neun weiteren Menschen an Bord bestätigt hatte. Die Staatsangehörigkeit der Opfer ist bisher nicht bekannt.

Der Unfall ereignete sich im nördlichen Teil von Andros, der größten Inselgruppe der Bahamas. Die Cessna 402 der örtlichen Fluggesellschaft Flamingo Air sei vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Nassau in Richtung San Andros Airport unterwegs gewesen, als es zu dem Unfall kam, teilte die Behörde zur Untersuchung von Flugunfällen AAIA mit. «Das Flugzeug soll Berichten zufolge in Schwierigkeiten geraten und vor der Landung in ein Gebüsch gestürzt sein», hieß es in der Mitteilung der AAIA. 

Die Fluglinie teilte mit, mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Umstände des Unfalls zu klären. Am selben Tag hatte es laut Luftfahrtministerium auf einem anderen Flugzeug derselben Fluglinie einen Brandvorfall gegeben. Die verantwortliche Fluglinie wurde Medienberichten zufolge vorübergehend vom Flugbetrieb suspendiert. 

Am 10. Juli feiern die Bahamas die Unabhängigkeit von Großbritannien, die 1973 erlangt wurde.

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