Vulkanausbruch in Guatemala für beendet erklärt

Vulkanausbruch in Guatemala
© Moises Castillo/AP/dpa

Feuervulkan

Guatemala-Stadt (dpa) - Nach dem Ausbruch des Feuervulkans in Guatemala nimmt die Aktivität des rund 3.800 Meter hohen Berges allmählich ab. Nach 50 Stunden erhöhter Aktivität erklärte die Wetter- und Vulkanüberwachungsbehörde des mittelamerikanischen Landes die jüngste Eruptionsphase des Volcán de Fuego für beendet.

Die meisten der knapp 1.700 evakuierten Anwohner hätten deshalb bereits damit begonnen, in ihre Häuser zurückzukehren, sagte die Leiterin der nationalen Katastrophenschutzbehörde Conred, Claudinne Ogaldes. Auch wenn die Rückkehr in die betroffenen Gemeinden nun sicher sei, rief Ogaldes zu weiterer Vorsicht auf. Weitere Ausbrüche seien nicht ausgeschlossen.

Der Vulkan rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt hatte Asche und Lavafragmente ausgestoßen. Heiße Ströme aus Gas, Asche und Gesteinsbrocken, sogenannte pyroklastische Ströme, waren die Hänge des Vulkans hinuntergeflossen. Der Volcán de Fuego gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben.

© dpa-infocom, dpa:260804-930-481921/5

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