Gift in Babynahrung - Ermittlungen wegen Erpressungsversuch

Rückruf von Babykost in Österreich
© Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Kriminalität

Wien/Ingolstadt (dpa) - Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat Ermittlungen wegen versuchter Erpressung des Babynahrungsmittel-Herstellers Hipp aufgenommen. Das Verfahren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt richte sich derzeit gegen Unbekannt, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. Bei der Kripo Ingolstadt wurde eine Ermittlungsgruppe «Glas» eingerichtet.

Eine E-Mail mutmaßlicher Täter sei am 16. April bekanntgeworden. Danach seien sofort alle nötigen Maßnahmen im In- und Ausland getroffen worden. In den drei benachbarten Ländern Österreich, Tschechien und der Slowakei seien insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt worden.

Laboruntersuchungen ergaben, dass die Gläser mit Rattengift versetzt worden waren. Ein manipuliertes Glas könnte in Österreich noch im Umlauf sein. In Deutschland wurden keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden.

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